Vergleich QCA zu IC3D (Vgl. der mit IC3D gemessenen Länge mit der wahren Länge der Stenose)

Ziel
Ziel der abgeschlossenen und laufenden Studien ist die klinische Validierung von IC3D zur exakten Einschätzung von Stenosegraden und -längen

Institution
Klinikum Coburg
II. Medizinische Klinik
Kardiologie

Team
Prof. Dr. Johannes Brachmann
Dr. Harald Rittger

Beschreibung
Im Rahmen der Studie wird IC3D (Interventional Cardiology 3D), ein neues System zur drei-dimensionalen Auswertung von Röntgenbildern des Herzens erprobt. Funktionsprinzip von IC3D: Die bei einer diagnostischen Herzkatheteruntersuchung standardmäßig aufgenommenen Röntgenbilder (Angiographie-Daten) werden automatisch an das IC3D System gesendet. Der Untersucher wählt dann aus zwei verschiedenen Bildern (Projektionen aus unterschiedlichen Winkeln) das zu analysierende Segment des Herzkranzgefässes aus. Nach der Markierung der Anfangs- Mittel- und Endpunkte der Gefäßverengung errechnet das IC3D System automatisch den Gefäßverlauf und stellt ihn drei-dimensional dar.

Abb.:
Drei-dimensionale Gefäßrekonstruktion mit IC3D

ww www

 

Ergebnis/Verlauf

Im Rahmen der Studie wird IC3D (Interventional Cardiology 3D), ein neues System zur drei-dimensionalen Auswertung von Röntgenbildern des Herzens erprobt.

Funktionsprinzip von IC3D:
Die bei einer diagnostischen Herzkatheteruntersuchung standardmäßig aufgenommenen Röntgenbilder (Angiographie-Daten) werden automatisch an das IC3D System gesendet. Der Untersucher wählt dann aus zwei verschiedenen Bildern (Projektionen aus unterschiedlichen Winkeln) das zu analysierende Segment des Herzkranzgefässes aus. Nach der Markierung der Anfangs- Mittel- und Endpunkte der Gefäßverengung errechnet das IC3D System automatisch den Gefäßverlauf und stellt ihn dreidimensional dar.

Dieser Gefäßabschnitt kann dann frei im Raum gedreht werden, um dem Untersucher die bestmögliche Ansicht auf die Engstelle zu gewährleisten. Durch die dreidimensionale Darstellung ist die Berechnung der Länge und des Durchmessers der Engstelle im Herzkranzgefäß (Stenose) äußerst präzise. Beim konventionellen zweidimensionalen Messverfahren kommt es häufig zu Verkürzungseffekten. Die genauere Messung ermöglicht es, eine evtl. nötige Gefäßstütze (Stent) optimal zu wählen.

Publikationen
siehe www.siemens.com/IC3D

Update
Die vorliegenden Ergebnisse sind noch nicht publiziert; es scheint jedoch, wie sehr exakte Übereinstimmung mit dem gut validierten QCA-System vorzuliegen. Ebenso ist die Längenmessung im Vergleich mit bekannten Längen (z.B. Ballonmarker) sehr genau.Kontakt
Klinikum Coburg
II. Medizinische Klinik, Kardiologie
Ketschendorfer Str. 33
96450 Coburg
09561/ 22-63 48 (Frau Franz)

Förderung
Siemens Medical Solutions
Siemensstr. 1
91301 Forchheim
Deutschland
Tel.: 09191/ 18-0

Paieon Medical Ltd.22
Hamelacha Street
Rosh Haaiyn 48091
ISRAEL
Tel.: +972 3 938-6789