Osteoporose – eine häufig unterschätzte Erkrankung

Experte:

Prof. Dr. med. Karsten Dreinhöfer, Chefarzt der Klinik Medicalpark Humboldtmühle, Berlin

Montag, 29. März 2010, 19 – 21 Uhr: LIVE-Sprechstunde


Rund sieben bis acht Millionen Menschen in Deutschland leiden an Osteoporose. Dennoch wird die Krankheit häufig unterschätzt oder weniger ernst genommen. Oft herrscht noch die landläufige Meinung, Osteoporose sei – insbesondere bei Frauen - eine typische Erscheinung fortschreitenden Alters. Folgenschwere Knochenbrüche, die mit erheblichen Schmerzen und Einschränkungen für die Patienten verbunden sind, können vermieden werden. Denn die Osteoporose ist einfach zu diagnostizieren und behandelbar.  

Eine Osteoporose – auch Knochenschwund genannt – entsteht durch den generalisierten Abbau von Knochensubstanz und unterliegt mehreren Risikofaktoren. Einer davon ist die verminderte Hormonproduktion bei Frauen nach der Menopause.

Trotz der Häufigkeit der Erkrankung besteht bei vielen Patienten ein erhebliches Informationsdefizit zur Osteoporose. Eine Umfrage ergab, dass für die meisten Patienten der behandelnde Arzt wichtigster Ratgeber ist. Grund genug, um die Kommunikation zwischen Arzt und Patienten zu fördern und Informationen auf gut verständliche Weise zu vermitteln. Ein profundes Wissen schafft mehr Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung und führt zu mehr Lebensqualität.